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AfD-Politik gekupfert?

André Wendt (AfD): Sachsen-CDU spricht mit einem Mal über „Gender-Gaga“

Mittwoch, 23 März 2016 02:55
AfD-Politiker André Wendt, MdL AfD-Politiker André Wendt, MdL Quelle: André Wendt

Dresden - Zwei CDU-Bundestagsabgeordnete aus Dresden laden für heute zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Mal ernsthaft – Mit Gendergaga gegen das arabische Frauenbild“ ein. Das irritiert etwas die Reihen der sächsischen AfD.

So erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration André Wendt (Jahrgang 1971):

„Einmal davon abgesehen, dass die Berichterstattung der Sächsischen Zeitung zu dieser Veranstaltung erneut mit vorverurteilenden Adjektiven, wie „umstrittene“ Autorin Birgit Kelle und „rechte“ Zeitung, bei der sie als Autorin arbeitet, gespickt ist, ist dieses Thema kein wirkliches Thema der CDU. Wie sonst ist es zu erklären, dass die CDU derzeit Koalitionsverhandlungen mit den Grünen in Baden-Württemberg führen will, also dem Land, in welchem dieser angeprangerte Gender-Gaga in Schulen längst Realität ist. Kinder werden im deutschen Südwesten - initiiert durch grüne Politik – in Schulen mit Homo- Transgender- und ähnlichem Themen im Unterricht konfrontiert. Ziel ist die komplette Umerziehung und die daraus resultierende Aufhebung der Geschlechterrollen.  

 

Es ist verlogen von der CDU, nun so zu tun, als sei sie gegen grassierenden Gender-Wahn. Die AfD lehnt als einzige deutsche Partei diese unwissenschaftliche, ideologische Doktrin geschlossen ab. Das unterscheidet uns deutlich von den Christdemokraten, wo vielleicht einzelne Abgeordnete damit ein Problem haben, die Partei an sich aber mit einer Partei koalieren will, in der Genderpolitik zentrales Thema ist.“ So zumindest sieht es André Wendt.

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