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AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer: „Unpatriotisch, bequem und feige“

AfD Sachsen kritisiert Anti-Assad-Demos in Dresden und Chemnitz

Donnerstag, 15 Dezember 2016 19:13
Baschar al-Assad Baschar al-Assad Quelle: de.wikipedia.org | Kremlin.ru | CC-BY-SA 4.0

Dresden – Am Mittwoch versammelten sich rund 400 Migranten aus dem arabischen Raum, vornehmlich Syrer, in der Dresdner Innenstadt sowie in Chemnitz, um ihren Unmut über die Rückeroberung der Stadt Aleppo durch syrische Regierungstruppen kundzutun. Wie Filmaufnahmen zeigen, wurde bei den Kundgebungen, die unter dem Motto „Together for Aleppo“ standen, mehrfach lauthals „Allahu Akbar“ skandiert, so dass davon auszugehen ist, dass sich unter den Demonstranten ein erheblicher Anteil von Islamisten befand.

Die AfD kritisierte diese Zusammenkünfte von Assad-Gegnern in Sachsen scharf. „Es kann nicht sein, dass Exilanten angesichts der Rückeroberung der Stadt durch Truppen des gewählten Präsidenten Baschar al Assad jetzt gegen ihre Zerstörung protestieren“, so der sächsische AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer in einer Erklärung am Donnerstag.

Weiter führte er aus: „Assad bekämpft in Syrien die sogenannten ‚Rebellen‘ von der Terrorgruppe Al Nusra – einem Ableger von Al Qaida – die auch Aleppo besetzten. Zu Zeiten der Attentate in Frankreich und Belgien und bevor Russlands Präsident Putin eingegriffen hat, hießen die Rebellen noch Terroristen. Die ‚Demonstranten‘ stehen somit auf der Seite ebendieser Terroristen. Das ist ein Unding. Wen haben wir uns hier ins Land geholt?“

Wurlitzer bezeichnete die syrischen Demonstranten als „unpatriotisch, bequem und feige“, da sie sich das Recht herausnähmen, „im warmen, sicheren Deutschland für das Land zu demonstrieren, das sie verlassen haben“.

Abschließend erklärte der AfD-Politiker: „Eigentlich sollen Demos ja etwas bewirken. Das können sie aber nur dort, wo man auch etwas bewirken kann. Da Deutschland in Aleppo keinen Krieg führt, ist der Protest überflüssig und heizt nur die Stimmung in der Flüchtlingspolitik an. Bereits vor über einem Jahr hatte Polens Außenminister Witold Waszczykowski die syrischen Flüchtlinge in Europa zum Kampfeinsatz in ihrer Heimat aufgefordert und kritisiert, dass ‚Hunderttausende Syrer Unter den Linden ihren Kaffee trinken‘. Ein viel besseres Zeichen wäre also, wenn auch die Flüchtlinge in Sachsen zurück gingen und beim Wiederaufbau ihrer Heimat helfen würden.“

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