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André Wendt, André Barth, Mario Beger und Jörg Urban auf dem Dresdner Neumarkt

AfD-Landtagsabgeordnete bekunden Anteilnahme mit Terroropfern von St. Petersburg

Donnerstag, 06 April 2017 01:28
Die AfD-Abgeordneten André Wendt, André Barth, Mario Beger und Jörg Urban (v.l.n.r.) Die AfD-Abgeordneten André Wendt, André Barth, Mario Beger und Jörg Urban (v.l.n.r.) Quelle: AfD-Fraktion im SLT

Dresden – Die AfD-Landtagsabgeordneten André Wendt, André Barth, Mario Beger und Jörg Urban haben auf dem Dresdner Neumarkt öffentlich ihre Anteilnahme mit den Terroropfern von St. Petersburg und deren Angehörigen bekundet. Dazu erklärten sie am Mittwoch: „Nach dem Terroranschlag in der Metro von St. Petersburg sind unsere Gedanken und Herzen bei den Menschen in Russland.“ Der Terrorismus bedrohe „alle freiheitlichen Gesellschaften“. Dass das Brandenburger Tor in Berlin nach dem Anschlag nicht, wie in anderen Fällen, mit den Landesfarben des Staates, in dem der Anschlag stattgefunden hat, angestrahlt wurde, sei „eine Schande für Deutschland“.

AfD-Parteichefin Frauke Petry hatte zuvor die deutsche Reaktion auf die Anschläge in St. Petersburg kritisiert. Anders als nach den Terroranschlägen in Kanada, Frankreich, der Türkei, Belgien oder Israel habe es der Berliner Senat abgelehnt, das Brandenburger Tor nach dem Attentat in St. Petersburg in den russischen Nationalfarben zu illuminieren. „Mich beschleicht das schale Gefühl, dass die Bombenopfer von Russland als Opfer zweiter Klasse behandelt werden“, so Petry, die auch die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag anführt. Dies wäre allerdings „moralisch verwerflich und weltpolitisch dilettantisch“.

Man könne von Putin und seiner Politik kann man halten, was man wolle, die Toten von St. Petersburg seien Terroropfer wie andere auch. „Sie haben unsere vollständige Trauer und Aufmerksamkeit verdient – genauso wie deren Angehörige unser Mitgefühl“, erklärte die AfD-Chefin.

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