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Anschlag auf Wahlkreisbüro

AfD-Bundestagsabgeordneter Jürgen Pohl wird mit Angriffen unter Druck gesetzt

Montag, 15 Januar 2018 20:08
Das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Pohl wurde Opfer eines Anschlags von vermutlich linken Aktivisten Das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Pohl wurde Opfer eines Anschlags von vermutlich linken Aktivisten Quelle: Jürgen Pohl, MdB

Berlin - Eigentlich sollten Demokraten untereinander den politischen Wettbewerb mit Argumenten austragen. Stattdessen organisieren scheinbar linke Gruppen auch Straftaten gegen gewählte Bundestagsabgeordnete. Man mag zur AfD oder zu Jürgen Pohl stehen, wie man mag: Ein gewählter Volksvertreter darf nicht mit Gewalt mundtot gemacht werden können!

In der Nacht vom 11. auf den 12. Januar 2018 beschädigten unbekannte Täter die Fassade des gerade fertiggestellten Wahlkreisbüros des Bundestagsabgeordneten Jürgen Pohl (AfD). Scheiben und Mauerwerk wurden mit Farbe und Parolen („Nie wieder Ger“) beschmiert. Mitarbeiter und Nachbarn reagierten betroffen. „Wir fühlen uns bedroht“.

Quelle: Jürgen Pohl, MdB
Quelle: Jürgen Pohl, MdB

 

Jürgen Pohl, der sich selbst als eine Art "Volksanwalt" sieht, zeigt sich fest entschlossen Jeder Abgeordnete habe die verfassungsrechtliche Verpflichtung, die Bürger seines Wahlkreises in Berlin zu vertreten, und zwar unabhängig davon, ob sie ihn gewählt haben, oder nicht. „Unser Büro steht allen Bürgern offen, auch wenn sie unsere Überzeugungen nicht in jeder Hinsicht teilen“, so Jürgen Pohl. Meinungsfreiheit gelte grundsätzlich für alle Bürger, Sachbeschädigung und Gewalt gegen politische Gegner dürften aber in einem demokratischen Staat nicht toleriert werden.

„Wir von der AfD haben den Eindruck, dass gewalttätigen Aktionen von Links häufig verharmlost werden, angesichts der Vielzahl solcher Angriffe, habe ich da überhaupt kein Verständnis mehr.“

Und weiter: "Süffisant möchte ich bemerken, dass Aufkleber der Linksjugend solid angebracht wurden. Mit diesen Aufklebern wird zu genau der Straftat aufgerufen, die begangen wurde."

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