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Rechtspopulismus

„Ines“ bei PEGIDA am Dresdner Hauptbahnhof

Mittwoch, 13 März 2019 21:54
"Ines" am Montag bei PEGIDA "Ines" am Montag bei PEGIDA Quelle: Jan Erbenfeld

Dresden – 11. März 2019, einige hundert Demonstranten sind am Hauptbahnhof zusammengekommen. „Ines“, Urgestein aus dem inneren Zirkel der Organisation, hält eine Wutrede, macht ihrem Unmut Luft, da angesichts zunehmender Vergewaltigungen weder Männer für die Sicherheit ihrer Frauen demonstrierten, noch ein „Aufschrei“ der feministischen Bewegung erfolge. Der deutsche Mann sei „verweichlicht“ und „zu schwach für die Bundeswehr“, mutiert zum „Kinderwagenschieber“ und „Spielplatzgänger“. Wo seien die Großdemos der Männer für den Erhalt unserer Wirtschaft? Wo die „Männer mit Rückgrat“? „Höcke, Höcke“, skandieren die Pegidianer.

Dagegen Österreich, trumpft die Rednerin auf: HC Strache, Ungarn: Viktor Orban. Das seien Männer, ruft „Ines“ begeistert ins Mikrophon. Ihr Vortrag ist emotional und anders, als die üblichen Allgemeinplätze. Dann heißt es plötzlich, der Livestream, die Direktübertragung der Veranstaltung auf Facebook, sei gekappt worden (ähnlich im August vergangenen Jahres: https://www.sachsen-depesche.de/politik/der-verhinderte-livestream-bei-pegida-am-20-august.html). „Schande“, klingt es aus dem Publikum. Der obligatorische „Spaziergang“ muß im strömenden Regen stattfinden, Siegfried Däbritz verschiebt seine Ansprache wetterbedingt auf kommende Woche. Mit dem Deutschlandlied endet die 174. PEGIDA-Kundgebung in Dresden.

Letzte Änderung am Sonntag, 17 März 2019 23:23
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