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Sächsische Köpfe

Zum 300. Todestag von Gottfried Wilhelm Leibniz

Samstag, 12 November 2016 18:32
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), Lithographie um 1840 Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), Lithographie um 1840 Quelle: Privatarchiv Bert Wawrzinek

Leipzig – Am 14. November vor 300 Jahren verstarb Gottfried Wilhelm Leibniz in Hannover. Der Philosoph, Jurist, Politiker und Theologe war einer der wichtigsten Wegbereiter der Aufklärung und gilt als bedeutendster deutscher Denker des 17. Jahrhunderts.

Als Sohn eines Rechtsgelehrten und einer Professorentochter wurde Leibniz am 21. Juni1646 in Leipzig geboren. Nach einem Studium an den Universitäten von Leipzig und Jena promovierte er 1667 an der Nürnberger Altdorfina. Leibniz wurde einer der Schöpfer der Differenzialrechnung und entwickelte mit seiner Lehre von der Monade als dem Prinzip der Einzigartigkeit des Seienden den Gedanken der Individualität, womit das gesamte neuzeitliche Denken einen entscheidenden Impuls bekam.

In Berlin, Wien und St. Petersburg gründete Leibniz wissenschaftliche Akademien, die bis heute Bestand haben. Das von dem „letzten Universalgelehrten“ weiterentwickelte duale Zahlensystem bildet den Grundstein zur rechnergestützten Informationstechnologie des 20. Jahrhunderts.

Letzte Änderung am Samstag, 12 November 2016 18:36
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